KLOSTER BEUERBERG

Seelentrost

Was uns heilen kann

Ab 1. Juli 2026

 
 
 

Neben einer zeitgenössischen Installation, einem vier Meter hohen, begehbaren Herz, setzt sich die Ausstellung im gesamten Erdgeschoss des Klosterkomplexes anhand zahlreicher Exponate aus dem reichhaltigen Schatz an Kunst- und Kulturgütern des Freisinger Diözesanmuseums und des Klosters Beuerberg mit dem Thema der Heilung im Christentum auseinander. Sie zeigt damit verbundene Vorstellungen, religiöse Praktiken und vor allem auch die prägenden Gestalten, die zum Teil bis in die jüngste Vergangenheit hinein unser Bild von Heil und Unheil geformt haben. Bei wem suchten die Menschen Zuflucht bei Krankheit und Not – im frühen Christentum der Spätantike, in der Volksfrömmigkeit vergangener Jahrhunderte, während der Corona-Pandemie?

 

Die mittlerweile siebte Ausstellung, die im Kloster Beuerberg vom Diözesanmuseum Freising gezeigt wird, beleuchtet das Thema der menschlichen Suche nach seelischer und körperlicher Heilung in unterschiedlichen Facetten. Ausgangspunkt ist dabei der Ort selbst, das Kloster als geschützter und schützender Ort mit seinen ehemaligen Bewohnerinnen, und die Frage, inwieweit die klösterliche Spiritualität und Lebensform zu einem gelingenden und heilsamen Lebensweg beitragen. Dazu dokumentiert die Schau Interviews mit den letzten Schwestern des Klosters, die 2014 Beuerberg verließen.

 

Das 1121 als Augustiner-Chorherrenstift gegründete Kloster Beuerberg gelangte 1803 im Zuge der Säkularisierung in Privatbesitz, bis es 1846 von Schwestern von der Heimsuchung Mariä, Salesianerinnen genannt, übernommen wurde. Die Schwestern gaben 2014 das Kloster auf und die Erzdiözese München und Freising erwarb den Gebäudekomplex. 2025 wurde es von der Erzdiözese nach einer umfangreichen Sanierung und Neugestaltung als kirchliches Seminar- und Kulturzentrum mit Übernachtungs- und Gastronomieangebot wiedereröffnet.