Schausammlung

Ganzjährig geöffnet

Die Objekte der neuinszenierten Schausammlung decken fast zwei Jahrtausende ab: von frühchristlichen Werken bis hin zu zeitgenössischen Positionen des 21. Jahrhunderts. Der Rundgang ist nicht kunsthistorisch chronologisch aufgebaut, sondern folgt einem kulturhistorisch-anthropologischen Konzept. Im Mittelpunkt stehen dabei die großen Fragen des Lebens, die jeden Menschen betreffen und in den Religionen verhandelt werden: die Fragen nach dem Woher und Wohin, nach Sinn und Ziel, nach ethischen Prinzipien, nach Orientierung und Lebensentwürfen. Dabei steht in neun Ausstellungssälen die große Stiftergestalt des Christentums, Jesus von Nazareth, im Mittelpunkt mit seiner Botschaft, seinem Lebensweg und dem Versuch, in der Nachfolge seine Ideale zu leben und in Leben und Welt zu verwirklichen. Dabei begegnet man u. a. den Meistern der süddeutschen Spätgotik wie Erasmus Grasser, Jan Polack und Gabriel Angler, aber auch Lucas Cranach und Künstlern des Barocks und Rokoko, wie Ignaz Günther, Johann Baptist Straub und den Gebrüdern Asam.

Der Sammlungsbestand des Diözesanmuseums umfasst über 40.000 Objekte aus allen Bereichen kirchlicher Kunst und Kultur. Es gehört weltweit zu den größten religionsgeschichtlichen Museen. Schwerpunkte sind die spätmittelalterliche kirchliche Kunst Altbayerns, Schwabens und des Alpenraums sowie kunsthistorisch bedeutende Werke des süddeutschen Barocks und Rokoko, aber auch Artefakte aus dem Bereich der Liturgie, der Volksfrömmigkeit, des Wallfahrtswesens und der Klosterkultur. Die Sammlung wird seit zwei Jahren durch einen neuen Bereich ergänzt, es handelt sich dabei um 2.700 Objekte der frühchristlichen und byzantinischen Kunst und Kultur, anhand derer die Ursprünge christlicher Kunst und Liturgie in einem eigenen Ausstellungsbereich veranschaulicht werden können.

 

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Steffen Mensch
Steffen Mensch
Sammlungsleiter
+49 89 2137 74240

 

Auf insgesamt fast 2500 m² Ausstellungsfläche präsentiert das Diözesanmuseum künftig die neue Schausammlung im 1. Obergeschoss.