HOCH ÜBER FREISING.

ERHABEN ÜBER DEN ALLTAG.

  • Stabat Mater CD

    Dimu-Freising
  • Das Passionskonzert auf CD
    Max III. Joseph: STABAT MATER c-moll

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    Die lautten compagney BERLIN und der Chor des Bayerischen Rundfunks erwecken eine musikalische Preziose des Münchner Rokoko.

    250 Jahre nach der Uraufführung im Jahre 1766 erscheint in der Edition des Diözesanmuseums Freising der Mitschnitt des letztjährigen Passionskonzertes in der Herz-Jesu Kirche München.
    Dort traten zwei Spitzenensembles der klassischen Musik erstmals gemeinsam auf, um zwei fast gänzlich unbekannte Kompositionen des bayerischen Kurfürsten Max III. Joseph zum Klingen zu bringen. Zusammen mit den Solisten Sumi Hwang (Sopran), Julia Böhme (Alt), Tobias Hunger (Tenor) und Tobias Berndt (Bass) interpretierten sie unter der Leitung von Wolfgang Katschner das Salve Regina in g-moll von Joseph Haydn, sowie eine Sinfonia und das Stabat Mater c-moll des Kurfürsten.

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    Der Dirigent des Konzertabends Wolfgang Katschner schrieb im Programmheft des Konzertes:

    „In seinem „Stabat Mater” tritt uns der Kurfürst als sensibler und mitfühlender Mensch entgegen. Der Text selbst ist kontemplativ und gedeckt. Maximilian hat für jede der Strophen einen musikalischen Satz geschaffen und arbeitet mit einem Wechsel von Chor, vier Solostimmen, Streichern und Holzbläsern. Dabei findet er immer wieder neue Kombinationen von Stimmen und Instrumenten, die eine Vielzahl von Färbungen zulassen. Die Effekte erinnern ein wenig an einen Wald im Winter, der zunächst monochrom wirkt und erst beim näheren Hinsehen seine Individualitat preisgibt. Beim Lesen und Hören dieser Musik denkt man zunächst an Joseph Haydn und deshalb erklingt dessen „Salve Regina” zur Eröffnung des Programms. Die „Sinfonia” von Maximilian schafft den nötigen akustischen Abstand zwischen den beiden geistlichen Werken des Abends. Sie bewegt sich stilistisch zwischen frühklassischer Sinfonie und barockem „Concerto grosso” und erinnert stark an ähnliche Stücke von Johann Christian Bach. Es ist kaum zu glauben, dass sich Maximilian mit dieser Art von Komposition am Entwicklungsprozess des heutigen Sinfonieorchesters beteiligt hat. Aber so ist es, wie der Blick in die historischen Quellen und das praktische Musizieren zeigen. Und so entsteht mit diesem Konzertabend ein kleines musikalisches Bild der Epoche, die wir heute gemeinhin als ROKOKO bezeichnen.“

     

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    Die neue CD ermöglicht ein Nachhören des umjubelten Konzertes und das Neuentdecken einer großen Passionsmusik des Rokoko.

    VK: 15 Euro (zzgl.Versand)

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    IMPRESSUM/DATENSCHUTZ

    ACHTUNG: Das Diözesanmuseum Freising ist wegen Umbau bis auf Weiteres geschlossen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch unserer Sonderausstellungen wie zur Zeit in Kloster Beuerberg. Zur Pressemitteilung