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  • Venedig

  • DIE LETZTEN TAGE VON BYZANZ – DAS FREISINGER LUKASBILD IN VENEDIG

    Eine Kooperation des Diözesanmuseums Freising
    mit der Biblioteca Nazionale Marciana, Venedig

    25. November 2018 – 5. März 2019

     

    Mit Kostbarkeiten aus Paris, Mailand und Venedig erzählt die Ausstellung die abenteuerliche Geschichte des Freisinger Lukasbildes, einer über tausend Jahre alten byzantinischen Ikone mit der Darstellung der fürbittenden Muttergottes. Seit 1440 wird das Lukasbild im Freisinger Dom aufbewahrt und verlässt nun erstmals seit über 600 Jahren den Domberg, um an den Ort zurückzukehren, wo es einst der Kaiser aus Byzanz in den Westen brachte: nach Venedig. Kaiser Manuel II. hatte der Ikone den Titel „Die Hoffnung der Hoffnungslosen“ gegeben. Sie verweist auf die schwierige Situation des Byzantinischen Reiches im Kampf gegen die osmanische Expansion um 1400.

     

     

    Herausragende Meisterwerke wie Gemälde, Handschriften und Goldschmiedearbeiten geben einen Einblick in die letzten Jahrzehnte vor der endgültigen Eroberung von Byzanz im Jahr 1453, der Reise Manuels in den Westen und den von ihm mitgeführten Geschenken. Weitere Schwerpunkte der Ausstellung sind die Bedeutung von Ikonen für die orthodoxen Christen, der Kulturtransfer zwischen Byzanz und Venedig sowie byzantinische Reliquiare. Erstmals werden auch die umfangreichen kunsttechnologischen Untersuchungen, die 2016 und 2017 am Lukasbild durchgeführt wurden, der Öffentlichkeit vorgestellt.  

     

     

    Kardinal Reinhard Marx schreibt im Vorwort zum Ausstellungskatalog, dass das Bild aufgrund des Konflikts dreier Kulturen, des östlichen und westlichen Christentums sowie des Islam, den Menschen Trost und Heil verheißend, heute für den Glauben an die Macht der Hoffnung stehen kann. Eine Hoffnung, die alle Religionen und Kulturen gleichermaßen bewegt und vereint, eine Hoffnung, die den Menschen Heil und Segen in einer oft verloren scheinenden Welt verheißt. Die Geschichte des Freisinger Lukasbildes zeige, „dass diese Hoffnung jedoch nicht einfach nur geschenkt wird, sondern auch vertrauensvoll erkannt, vermittelt und in eine gemeinsame Vision des Friedens eingelöst werden muss.“

     

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