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August, 2021

15Aug16:0017:30Beuerberger KlosterklängeSommerkonzert zum Fest der Stifterin: Duo Andreas Hofmeir (Tuba) & Barbara Schmelz (Piano)

Details

Eingesäumt von zwei barocken Werken, einer Violinsonate von Telemann und dem d-Moll Oboenkonzert von Tomaso Albinoni, eingerichtet für Tuba und Klavier, haben Tubist Andreas Hofmeir und Barbara Schmelz am Klavier ein besonderes Programm für das Konzert am 15.8.21 im Kloster Beuerberg zusammengestellt. 
Unter dem Titel „Kommune 1121“ feiert das ehemalige Augustinerstift sein 900-Jahr Jubiläum, ein Hymnus zum hl. Augustinus sowie das ambrosianische Te Deum mit improvisierten Elementen dürfen also im Programm nicht fehlen. Dazu gesellen sich als weltlicher Gegensatz Fritz Kreislers Wiener Tanzweisen Liebesleid, Liebesfreud und Schön Rosmarin als Anklang an Aurelius Augustinus‘ wilde Jugend. 
Als kontemplatives Moment in der Mitte des Konzertes sind skandinavische Sommerweisen, aus evangelischen Kirchenlieder hervorgegangen, zu hören. Augustinus’ Einfluss auf die evangelische Theologie soll damit kurze Erwähnung finden.

Programm 

Georg Philipp Telemann: Sonate F-Dur
Andante – Vivace – Grave – Allegro (arrangiert für Tuba und Klavier)

Fritz Kreisler: Liebesleid, Liebesleid, Schön Rosmarin 

Hymnus zum hl. Augustinus

Skandinavische Sommerweisen

Improvisation über das „Te Deum“ (ursprünglich entstanden aus einem Wechselgesang zwischen Bischof Ambrosius von Mailand und Augustinus bei dessen Taufe) 

Tomaso Albinoni: Oboenkonzert d-Moll 
Allegro e non presto – Adagio – Allegro (arrangiert für Tuba und Klavier)

Biografien

Andreas Martin Hofmeir ist einer der vielseitigsten Instrumentalisten der Gegenwart, ein Grenzgänger zwischen den Genres: Er ist Professor an der Universität Mozarteum Salzburg, war Gründungsmitglied der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda und erhielt sowohl als Kabarettist als auch als klassischer Tubist zahlreiche Auszeichnungen, zuletzte den Bayerischen Staatspreis für Musik 2020.
Hofmeir studierte bei Dietrich Unkrodt, Michael Lind und Jens Björn-Larsen. 2013 erhielt er als erster Tubist in der Geschichte des Wettbewerbs den ECHO Klassik als „Instrumentalist des Jahres“. Als Solist konzertierte er u.a. mit den Münchner und den Bremer Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin und der NDR Radiophilharmonie.
Als Pionier seines Instrumentes betritt Hofmeir immer wieder kammermusikalisches Neuland: Mit Andreas Mildner bildet er das Duo Tuba & Harfe, mit Benjamin Schmid die Schmid Hofmeir HochTief GmbH, mit Barbara Schmelz das Duo Tuba & Orgel.
Neben seiner Tätigkeit als klassischer Musiker steht Hofmeir seit über zwanzig Jahren auch als Kabarettist auf der Bühne. Daneben moderiert er seine eigene Kleinkunstshow „Wer dablost’s?“. Mit LaBrassBanda, in der er bis 2013 mitwirkte, stürmte er die Top 10 der deutschen Charts.

Barbara Schmelz stammt aus Mehring/Oberbayern. Nach dem Abitur studierte sie Kirchenmusik mit Hauptfach Gesang und Konzertfach Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Mozarteum Salzburg sowie an der Königlichen Musikhochschule Kopenhagen. Prägende Lehrerpersönlichkeiten waren dabei Hannfried Lucke und Bine Katrine Bryndorf.
Daneben besuchte Barbara Schmelz Meisterkurse bei Hans Davidsson, Hans Fagius, Gerhard Gnann, Mattias Wager und Andrés Cea Galán. Als Solistin wie als Kammermusikpartnerin konzertierte Barbara Schmelz in zahlreichen Ländern Europas (Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, Italien, Tschechien, Dänemark, Baltikum, Finnland) sowie in Lateinamerika. Gemeinsam mit Andreas Hofmeir gründete sie 2016 das Duo Tuba & Orgel und tritt auch als Kammermusikpartnerin am E-Piano mit ihm auf.
2014 übernahm sie die künstlerische Leitung der etablierten Konzertreihe Musiktage Waging am See. Sie erhielt Leistungsstipendien, war Studienassistentin von Prof. Joachim Brügge, Sopranistin im Kammerchor des Mozarteums sowie Organistin beim Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.
2015 wurde sie als erste Frau an die Basilika des Klosters Scheyern berufen, war Leiterin der gesamten Basilkamusik und der Singschule, Basilikaorganistin und künstlerischer Kopf der dortigen renommierten Sommerkonzertreihe. 2017 besetzte sie die neu geschaffene Stelle als Organistin und Musikerin in der Salzburger Benediktinerinnenabtei Stift Nonnberg.

Musikalische Konzeption: KLANGWORK Kulturbüro München / Birgit Chlupacek
Foto: Philippe Gerlach / Archiv Hofmeir

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Uhrzeit

(Sonntag) 16:00 - 17:30

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